Sibirische Katzen von der Gronau
leer

Darinja Lima von der Gronau

Darinja Lima von der Gronau

* 21.04.2004 - † 27.08.2013


Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem du einst so froh gespielt.
Siehst die Blumen nicht mehr blühen,
weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein.
Was wir an dir verloren haben,
dass wissen nicht nur wir allein.
Die Zeit der Sorgen und des Leids, es ist vorbei,
die Liebe bleibt.
Sibirische Katze Darinja-Lima von der Gronau
Sibirische Katze Darinja-Lima von der Gronau
Sibirische Katze Darinja-Lima von der Gronau
Darinja, genannt Krümel, war die Betriebsratsvorsitzende unserer Katzen. Normalerweise war sie ein entzückendes Persönchen: verschmust, mitteilsam, selbstbewusst, eben einfach zum Verlieben. Es lässt sich jedoch nicht immer ganz vermeiden, dass die Katzenschar gelegentlich auch mal zur Räson gerufen werden muss. Dann kam der große Einsatz von Krümel: Wehemend stellt sie sich zwischen die Zurechtgewiesene und den Zurechtweisenden und fordert zur Beilegung des Konfliktes auf. Sollte dies nicht reichen, erfolgt ein "Angriff" auf die Beine des Zurechtweisenden. Es wird so lange am Hosenbein gezogen und gezerrt bis die Situation sich entspannt hat und Krümel zum Schmusen auf den Arm gehoben wird. Sie war unser Gargoyl - mit den Schwingen der Gerechtigkeit.
Krümelchen wurde nur 9 Jahre, 4 Monate und 6 Tage alt. Seid ihrer 2. Lebenswoche litt sie an einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Bioresonanz, Eigenblutbehandlung, Interferon, Antibiotika, Nasenspülungen, nichts hat wirklich geholfen. Sie hat jeden Tag freiwillig 2 mal inhaliert und hat diesen Vorgang genossen, brachte er ihr doch Erleichterung beim Atmen. "Krümel, wir müssen inhalieren", genügte, und sie kam angesaust. Manchmal vergassen wir sie in ihrem "Inhalationscannel", auch Krümelwohnung genannt. Sie lag dann dort mucksmäuschenstill ohne den leichtesten Protest gegen das Eingesperrt sein. Krümel genoss natürlich einen Sonderstatus und machte diesen auch geltend.
Am 17. Januar 2013 hatte Krümelchen flüssigen Durchfall und hat nicht gefressen. Eine Kotprobe war bei der Konsistenz nicht möglich. Beim Tierarzt wurde eine Blutbild erstellt. Dies zeigte keine Auffälligkeit. Da Krümelchen auch immer sehr viel gefressen hat ohne dabai besonders schwer zu sein, wurde auch der Schilddrüsenwert T4 getestet. Auch der war in Ordnung. Sie bekam eine Injektion und in den nächsten Tagen Metrodinazol zur Behandlung. Am 21. Januar bekam sie eine weitere Injektion und weiterhin Metrodinazol. Am 4. Februar konnte eine Kotprobe eingereicht werden. Außerdem hatte sie starken Tränenausfluss. Es gab 2 weitere Injektionen. Am 8. Februar lag das Ergebnis der Kotuntersuchung vor. Neben geringen Anteil von Colibakterien war ein hoher Anteil Clostridien nachweisbar. Es erfolgten weitere Injektionen beim Tierarzt. Ab 25. Februar 2013 wurde Krümelchen mit Interefon behandelt. Auf das Inteferon hat sie sehr gut reagiert.
Ab dem 21. März 2013 wude dann nochmals mit Metrodinazol behandelt und mit Zoolak versucht die Darmflora aufzubauen, Am 2. April war ihr Kot wieder fast normal, es ging ihr aber sehr schlecht. Sie hat nur sehr wenig gefressen und sich mehrfach übergeben, teilweise mit Blut. Es wurde ihr nochmal Blut abgenommen um die Funktion der Bauchspeicheldrüse zu überprüfen. Der gemessene Wert lag etwas außerhalb des Normalbereichs. Am 4. April bekann sie wieder zu fressen. Ab dem 12. April bekam sie Pankreatin wegen der Bauchspeicheldrüse. Ich möchte jetzt nicht den ganzen Weg weiter beschreiben. Am Gesamtbild hatte sich aber trotz aller Bemühungen wenig geändert. Am 3. Juni wurde dann die Bauchspeicheldrüse geschallt. Das Ergebnis war aber nicht sehr befriedigend. Krümelchen hatte einen enorm großen Magen, der eine genaue Untersuchung der Bauchspeicheldrüse nicht zuließ. Wie schon zuvor erwähnt, konnte Krümelchen ungeheuer große Mengen vertilgen, was wohl zu der Magenvergrößerung führte. Fortan wurde ihr Fütterungsplan umgestellt. Statt 3 mal täglich gab es jetzt 6 kleine Portionen über den Tag verteilt. Da sie alles fraß was man ihr vorsetzte, konnte auch eine Futterumstellung vorgenommen werden. Zusätzlich bekam sie Ulmenrinde, Baktesil und Heilerde ins Fressen. Alles schön im Wechsel. Und tatsächlich, ihr Kot stabilisierte sich und sie fing wieder an uns zum Toben aufzufordern!
Am 19. August ging es ihr jedoch wieder schlecht. Ihre Nase war wieder verstopft, sie fraß nicht mehr und war sehr matt. Beim Tierarzt wurden 39,7 Grad Fieber gemessen. Sie bekam Antibiotika, etwas zur Fiebersenkung und nochmals eine Interferonkur bis zum 22. August 2013. Am 23. August kam Krümelchen in stationäre Behandlung weil sie nicht mehr fraß. Ihr Blut wurde nochmals untersucht und zeigte kaum Auffälligkeiten. Am 25. August kam sie am Morgen noch einmal aus der Klink nach hause. Doch mit dem Fressen war nicht mehr viel los. Deshalb kam sie am 27. August morgens noch einmal in die Klinik. Eine nochmalige Blutuntersuchung zeigte dann katastrophale Werte. Am Nachmittag ist dann unser geliebtes Krümelchen an totalem Organversgen gestorben.
Krümel war unser kleiner "Hausdrachen" wenn es um Bürsten, oder gar ums Kämmen ging. Zum Glück hatte sie zeitlebens dies auch nicht nötig, da sie selber ihr Fell in Ordnung hielt. Auf Grund ihrer langern Krankengeschichte konnten wir ihr aber problemlos Tabletten verabreichen, ihr das kleine Rotznäschen putzen, ihr Augensalbe geben und die Augenwinkel reinigen. Aber was Krümelchen nicht wollte, dass wollte sie eben nicht und dies zeigte sie uns auch.

Nun keines Krümelchen mussten wir dich schweren Herzens gehen lassen. In unserem Herzen wirst du aber immer weiterleben. Tschüs geliebtes Krümelchen!

Farbe: black-silver-mc-torbie/white
geb.: 21.4.2004
Mutter: Gr. Int. Champion Spirit of New Heaven`s Elisha
Vater: Int. Champion Margilan vom Schloßpavillon

Sibirische Katze Darinja-Lima von der Gronau
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Krümels letzte Ruhestätte
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